Erik Kersting

 

Erik Kersting

Vor nunmehr über 25 Jahren begann ich - unzufrieden mit den herrkömmlichen Erziehungsmaßnahmen - mich mit alternativen Möglichkeiten der Hundeerziehung und der Servicehundeausbildung zu beschäftigen.

 

Für mich war es wichtig, eine gesunde Beziehung zum Sozialpartner Hund zu entwickeln und zu versuchen, als Mensch ohne Gewalt und Aggression die notwendige Autorität dem Hund gegenüber zu entwickeln.

 

Im März 1996 konnte ich zusammen mit meiner Frau Iris das Hundezentrum „canis familiaris" eröffnen, mit dem wir es uns zur Aufgabe gemacht haben, dem Menschen die "Hundesprache" zu vermitteln, Missverständnisse in der Mensch-Hunde-Beziehung aufzudecken und so dem Hund klare, verständliche Strukturen zu vermitteln, damit eine langfristige harmonische Beziehung entstehen kann.

 

Ich entwickelte in der Zusammenarbeit und durch Gespräche mit verschiedenen Wissenschaftlern, wie u.a. Eberhart Trumler, Ádám Mikósi, Friedericke Range, Zsofia Veranyi, Karin Bayer, Karl Weissenbacher, Katrin Hann, Sabrina Karl und viele mehr, das I-L-e Coaching, nach dessen Prinzipien wir in unserer Hundeschule arbeiten.

 

Seit 2015 bin ich nun Träger des staatlichen Gütesiegels (A) „Tierschutzqualifizierter Hundetrainer“ und bin nach § 11 des deutschen Tierschutzgesetzes zertifiziert. Gleichzeitig vereinbarte Herr Mag. Karl Weissenbacher mit mir eine Zusammenarbeit als Dozent für den Lehrgang angewandte Kynologie für den Bereich Assistenzhunde, was mich in meiner Arbeit mit Mensch und Hund bestätigt.

 

In meiner Funktion als I-L-e-®Senior-Coach und Geschäftsführer bin ich in erster Linie für Analysegespräche zuständig. Bevor ein Kunde mit seinem Hund am Unterricht teilnehmen kann, führe ich Beratungsgespräche durch. Hier analysiere ich mit dem Klienten zusammen die Mensch-Hund-Beziehung und wir schauen gemeinsam, wie die beste Möglichkeit zum Einstieg in die Hundeschule aussieht.

 

Ebenso erteile ich Einzelunterricht, unterstütze unser Team in den Gruppenarbeiten, im Agility, im Cuttingball oder in der Dummyarbeit. Auch bilde ich zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen Servicehunde aus.

 

Ein weiteres Hauptbetätigungsfeld liegt im Halten von Vorträgen und Seminaren im In- und Ausland, in unserer Hundeschule, am Berufsverband angeschlossenen Hundeschulen oder in Selbsthilfegruppen für Menschen mit Behinderung, sowie auf Symposien, wie z.B. das Epilepsie-Symposium in Fürth oder in Bad Neustadt an der Saale.

 

Für mich ist mir sehr wichtig, immer auf den neuesten wissenschaftlichen Stand zu stehen und dieses Wissen zur Unterstützung von Menschen mit Hund zu nutzen, damit der Mensch den Hund beziehungsorientiert führen und so eine für beide Seiten harmonische Kooperation entstehen kann. Für mich steht Ethik und Empathie sowie Welfare und One Health für Mensch und Hund an erster Stelle. Daher ist die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft für mich eine Voraussetzung.

 

 

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Ich bin auch weiterhin offen, Neues dazu zu lernen:

 

Februar 2017

Hundetrainerkongress 2017

Zwei Tage an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, mit Vorträgen, Diskussionen, Meinungs- und Erfahrungsaustausch mit Experten wie Dr. Esther Schalke (Lupologic), Mirjam Cordt (DOG-InForm), Inga Böhm-Reithmeier (Waldtraining) und vielen andere.

 

November 2016

Iris Kersting und ich nahmen an der „KYNtegra“ teil. Die KYNtegra ist eine Fortbildung für alle Tierschutzqualifizierte HundetrainerInnen, TherapiebegleithundeführerInnen, AssistenzhundehalterInnen und Studierende der Vetmeduni Vienna.

 

Juli 2016

Zusammen mit meiner Frau Iris Kersting besuchte ich das Canin Science Forum in Padua/Italien. Auf diesem Forum wurden wieder die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft im Bereich Caniden veröffentlicht und diese Erkenntnisse mit Daten unterlegt.

 

Februar 2016

Herr Mag. Stefan Moser von Professionell Dogs lud mich für den 3. Österreichischen Hundetrainerkongress als Referent ein. Ich habe dort über „Welpentest, Sinn oder Unsinn“ referiert.

 

September 2015

Die Veterinär Medizinische Universität Wien lud mich ins Messerli Institut ein, um dort meine Prüfung für das Gütesiegel „Tierschutzqualifizierter Hundetrainer“ zu absolvieren.

Gleichzeitig vereinbarte Herr Mag. Karl Weissenbacher mit mir eine Zusammenarbeit als Dozent für den Lehrgang angewandte Kynologie für den Bereich Assistenzhunde.

 

Januar 2015

Ich wurde als 1. Vorsitzender des Fördervereins für I-L-e-Servicehunde für Menschen mit Behinderung e.V. gewählt. Der Zweck des Vereins ist die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen mit Behinderung durch individuell ausgebildete Servicehunde. Die Hunde sollen in der Lage sein, sich jeweils auf die konkreten Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung einzustellen, ihnen Hilfen im Alltag zu geben, ihnen Autonomie und Lebensqualität zu schaffen. Auch ist die staatliche Anerkennung von Servicehunden eine wichtige Aufgabe des Vereins.

 

26. April 2014

Der Europäische Berufsverband für I-L-e®-Coaches e.V. wurde gegründet und ich zum Präsidenten des Berufsverbandes gewählt. Dieser Verband beschäftigt sich mit der Erziehungsphilosophie des
I-L-e®-Coachings. Der Ansatz der Erziehungsphilosophie des I-L-e-Coachings entstand im Laufe der Jahre aufgrund seiner Erfahrung und seinem Wissensschatz, den er sich durch die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Wissenschaftlern erworben hat. Die Mitglieder des Berufsverbandes arbeiten beständig an der theoretischen Weiterentwicklung unsere Philosophie und halten ein besonderes Augenmerk auf die praktische Umsetzung des natürlichen Dialogs zwischen Mensch und Hund

 

Juni 2014

Ich besuchte mit meinem Team das "Canine Science Forum 2014" in Lincoln, England. Auch hier waren wieder sehr bekannte Wissenschaftler aus der ganzen Welt vertreten, wie z.B. Prof. Adam Miklosi, Prof. Kurt Kotrschal, Prof. Daniel Mills, PhD Zsofia Viranyi und PhD Friederike Range.

 

Juli 2013

Dominik Schütt und ich besuchten die 3nd Compcog Conference in Wien an der veterinärmedizinischen Universität. Es ist immer wieder bewundernswert, zu welchen kognitiven Leistungen Tiere im Stande sind.

 

Januar 2013

Mein Team und ich sind Servicehundeerzieher des Staates Luxembourg und Kooperationspartner der Stiftung Rahna Muppen Luxembourg. Für Luxembourg bilden sie staatlich anerkannte Assistenzhunde, wie Anfallwarnhunde für Menschen mit Diabetes und Epilepsie, LpF-Hunde, für Menschen mit motorischer Behinderung, Signalhunde für Menschen mit Schwerhörigkeit bzw. Gehörlosigkeit, sowie Sonderformen von Servicehunden z.B. für Menschen mit mehrfacher Behinderung aus.

 

Dezember 2012

Das Erziehungsphilosophie ILe® und somit auch das Ile®-Coaching ist beim Patentamt München Nr.30 2012 064 619 durch mich geschützt.

 

November 2012

Für die italienischen Organisation EpiNet in Süd Tirol referierte ich über "Anfallwarnhunde für Menschen mit Epilepsie" und unterstütze nun das Projekt EpiDog in Süd Tirol.

 

Juni 2010

Ich besuchte das "Canin Science Forum 2010" in Wien, Österreich. Auch hier waren wieder sehr bekannte Wissenschaftler aus der ganzen Welt vertreten, wie z.B. Adam Miklosi, Kurt Kotrschal, Peter Salvolainen, Zsofia Viranyi und Friederike Range.

März 2010 bis 2014

In dieser Zeit arbeitete ich mit dem CleverDogLab der Universität Wien, Department of Cognitive Biologie zusammen. Hier beschäftigte ich mich zusammen mit PhD. Friederike Range, PhD. Coursin Müller und PhD. Stefanie Riemer mit der Optimierung von Welpentests und an deren wissenschaftlicher Belegbarkeit.

 

Januar 2010 bis 2014

Ich war in diesem Zeitraum beratend tätig für die Bundesbehindertenbeauftragten der SPD, Frau Silvia Schmidt zur Anerkennung von Assistenzhunden angelehnt an die UN-Behindertenkonvention.

 

Dezember 2008

Ab Dezember 2008 besuche ich regelmäßig das „Wolf Science Center“ in Ernstbrunn und unterstützte die Wolfstrainer mit seinem Wissen. Mit PhD Friederike Range, PhD  Zsofia Viranyi vereinbarte ich schon auf dem "Canine Science Forum 2008" eine Kooperation. Im Interesse der Forschung stehen hier die kognitiven und kooperativen Fähigkeiten von Wölfen und Hunden.

 

Juli 2008

Hier besuchte ich das "Canine Science Forum 2008" in Budapest, Ungarn. Es wurden verschiedene Vorträge von bekannten Wissenschaftlern aus aller Welt, z.B. Vilmos Csányi, Marc Bekoff, Peter Salvolainen, vorgetragen. Ich habe als Autor in Zusammenarbeit mit Bea Belenyi, PhD Jozsef Topál und Prof. PhD Ádám Miklólsi der Eötvös Loránd University, Department of Ethology in Budapest, eine wissenschaftliche Arbeit über Anfallswarnhunde auf dem Canine Science Forum veröffentlicht. Grundlagen der Arbeit war ein Fragebogenkatalog, der von Menschen mit Epilepsie und Anfallswarnhund nach I-L-e® ausgeführt worden ist. Im Oktober 2008 wurde die Arbeit im Journal of Veterinary Behavior aus Canada veröffentlicht. Ich bedanke mich auf diesem Weg bei den Hundehaltern und bei PhD Jozsef Topál und Prof. PhD Àdám Miklósi für ihre Unterstützung.

 

Dezember 2007

Ich wurde von Frau Dr. Schlüter als Referent an die Universität für Sozialwissenschaft in Köln eingeladen und referierte dort über den Einsatz von Servicehunden.

 

Oktober 2007

Der europäischen Dachverband „Assistance Dog Europe“ lud mich zum internationalen Kongress als Referent ein. Dort leitete ich den Workshop zum Thema „Welpentest bei Servicehunden“.

 

August und

Oktober 2007

Ich half als Referent bei dem Seminar „Tiere helfen“ der Hochschule Niederrhein Mönchengladbach (Niederrhein University of Applied Sciences) unter der Leitung von Herrn Professor Dr. Kreuzer und Herrn Professor Dr. Bardmann.

 

Mai 2007

Seit Mai 2007 berate und schule ich Mitarbeiter der Stiftungen Kutyával az Emberért, Pacsi Alapitvany und NEO Magyar Segítőkutya Egyesület aus Ungarn, sowie Trainer der Schweizer Organisation Le-Copain.

 

Januar 2007

Ich wurde von Professor PhD Ádám Miklósi der Universität Eötvös Loránd in Budapest, Ungarn, als Gastdozent eingeladen. Dort gab ich eine Vorlesung über Seizure Alert Dogs und konnte mir ein Bild von der Forschung an Hunden der Abteilung Ethologie machen. Professor PhD Ádám Miklósi und ich vereinbarten eine Zusammenarbeit.

 

2005 bis 2007

In dieser Zeit beriet und schulte ich Servicehundetrainer der europäischen Organisationen "Hulphond Nederland", sowie Alfke Timmermans aus Botswana.

 

Juni 2000 bis 2014

Ich beriet die "Stiftung Hunde helfen Leben" gGmbH, welche sich mit der Ausbildung von Servicehundetrainern und Servicehunden und deren Finanzierung beschäftigt.

 

1996

In diesem Jahr wurde ich Ausbildungswart für NRW bei „Hunde für Handicaps e.V." und war für die Ausbildung und die Leistungskontrolle von Servicehunden für ganz NRW zuständig. Im gleichen Jahr fing ich als Diensthundeführer in der Rettungshundestaffel des THW in Aachen an. Ich arbeitete mit meinem Hund „Jack" in den Bereichen Flächen- und Trümmersuche. 1999 bildete ich mich in Frankreich für den Einsatz im Ausland weiter.

 

 

 

 

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